1.Männer : Spielbericht
24. Spieltag - 25.04.2026 14:00 Uhr
| SV Schott Jena II | VfB Apolda | |||
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0 | : | 1 | ![]() |
| (0 | : | 1) | ||
Aufstellung
Spielstatistik
Tore
Leonard GehrmannAssists
Anton RabeZuschauer
55Torfolge
| 0:1 (29') | Leonard Gehrmann (Anton Rabe) |
Kategorie: Dreckiger Arbeitssieg!
Der VfB Apolda hat beim SV Schott Jena II einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Mit dem 1:0-Erfolg holten die Glockenstädter nicht nur drei enorm wertvolle Punkte, sondern feierten auch den ersten Sieg überhaupt in Jena gegen die zweite Mannschaft von Schott.
Es war allerdings kein Spiel für Feinschmecker. Viele kleine Fouls, zahlreiche Nickligkeiten und ein insgesamt zerfahrener Spielfluss prägten die Partie über weite Strecken. Fußballerisch blieb vieles Stückwerk, gefragt waren vor allem Einsatz, Geduld und die Bereitschaft, auch die unschönen Phasen des Spiels anzunehmen.
Der VfB erwischte dennoch den besseren Start. In der Anfangsviertelstunde bestimmten die Gäste das Geschehen, hatten mehr Ballbesitz und wirkten präsenter in den Zweikämpfen. Die erste richtig gefährliche Aktion gehörte allerdings den Gastgebern: Ein Abschluss aus kurzer Distanz wurde in letzter Sekunde von Camara geblockt, der damit den frühen Rückstand verhinderte (18.). Auf der anderen Seite scheiterte Rabe wenig später am gut reagierenden Schlussmann der Jenaer (20.).
Nach einer Ecke hatte der VfB dann Glück, als ein Schott-Angreifer aus kurzer Distanz über das Tor setzte (24.). Es blieb ein Spiel mit wenig Rhythmus, aber einzelnen gefährlichen Momenten – bis zur 29. Minute: Über eine sehenswerte Kombination zwischen Grune, Gehrmann und Rabe wurde letzterer frei durchgeschickt. Sein Abschluss wurde zunächst noch von Keeper Zeller pariert, doch Gehrmann schaltete am schnellsten und schob den Abpraller zur 1:0-Führung ein.
In der Folge hätte Apolda nachlegen müssen. Mehrere gute Möglichkeiten blieben jedoch ungenutzt, sodass es mit der knappen Führung in die Pause ging.
Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild nur wenig. Schott versuchte zwar, mehr Druck zu entwickeln, blieb im letzten Drittel aber weitgehend ungefährlich. Der VfB lauerte auf Umschaltmomente und kam immer wieder zu aussichtsreichen Kontersituationen über Fauer, Rabe und Grune – doch die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte. (54.,65.,72.,84.)
So blieb das Spiel bis in die Schlussphase offen – und wurde zunehmend hitziger. Viele Fouls, Diskussionen und Karten bestimmten die letzten Minuten. Auf VfB-Seite gab es drei Verwarnungen sowie eine Gelb-Rote Karte, während die Gastgeber ebenfalls Gelb sahen und nach einer Tätlichkeit sogar mit Rot dezimiert wurden und das alles in den letzten 10 Minuten der Partie.
Als Schott gegen Ende noch einmal alles nach vorne warf, war auf einen Mann Verlass: Marzian. Der VfB-Keeper zeigte zwei herausragende Paraden und hielt den knappen Vorsprung mit starken Reflexen fest. So blieb es beim 1:0 – ein Sieg, der vielleicht nicht schön war, aber umso wichtiger.
Ein Spiel, das man getrost in die Kategorie „dreckiger Arbeitssieg“ einordnen kann – aber diese Spiele braucht man. Für den VfB war es ein großer Schritt in die richtige Richtung.
Am kommenden Spieltag wartet bereits die nächste Aufgabe: Dann empfängt Apolda die Oberliga-Reserve vom FC Einheit Rudolstadt im heimischen Sportpark und kann weitere Punkte sammeln.


